Herzlich willkommen in der

Proktologie

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Das Kolorektalteam der Klinik für Viszeral- und Transplantationschirurgie ist spezialisert auf die Erkrankungen des Darmes (Kolorektal) und des Afters (Proktologie).

Wir arbeiten interdisziplinär eng mit anderen Kliniken des UniversitätsSpitals Zürich zusammen. So führen wir mit der Gastroenterologie, Radio-Onkologie und Onkologie eine Spezialsprechstunde durch.

Dadurch können wir unseren Patienten eine umfassende Behandlung für alle Erkrankungen des Darmes (Dünn- und Dickdarm) und des Afters auf universitärem Niveau anbieten. Auch können unsere Patienten an klinischen Studien teilnehmen und erhalten so Zugang zu den neuesten und innovativsten Therapien.

Unser Team:

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Prof. Dr. med. Matthias Turina: Leiter Kolorektale & Proktologische Chirurgie (Mitte)
Dr. med. Andreas Rickenbacher: Oberarzt (1. von rechts)
Dr. med. Daniela Cabalzar-Wondberg: Oberärztin (2. von rechts)
Geraldine Bielke: Team-Sekretärin (1. von links)
Sara Plácido: Clinical Nurse (2. von links)


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Behandlungsschwerpunkte

Proktologische Erkrankungen und Therapien

 

Therapiekonzepte

Proktologische Therapiekonzepte

Die meisten Patienten werden uns von Hausärzten zugewiesen. Eine Vielzahl der Patienten meldet sich jedoch direkt bei uns in unserer Koloproktologischen Sprechstunde an. Diese Sprechstunde findet immer am Montag von 8.00-12.00 Uhr und Mittwoch von 8.00-16.30 Uhr statt; die Anmeldung kann telefonisch erfolgen über 044 255 92 88 oder Sara.Placido@usz.ch.

Die Koloproktologische Sprechstunde wird von PD Dr. med. Matthias Turina und Dr. med. Andreas Rickenbacher und Dr. med. Daniela Cabalzar-Wondberg geleitet. In dieser Sprechstunde sehen und behandeln wir rund 2000 Patienten pro Jahr. Durch ein grosses Personalaufgebot (2-3 Oberärzte, 3 Assistenzärzte, 3 Pflegefachfrauen) kann die mit dem Patienten vereinbarte Sprechstundenzeit meist gut eingehalten werden. Kurze Wartezeiten können aber trotzdem vorkommen.

Wenn eine Operation notwendig ist, erhalten Sie nach Möglichkeit direkt in der Sprechstunde das Datum der Operation. Die meisten proktologischen Eingriffe werden in unserer Klinik ambulant durchgeführt, d.h. die Patienten treten am Morgen ein und verlassen unsere Klinik noch vor dem Abend. Ein Aufenthalt kann aber auch teilstationär (1 Übernachtung, Aufenhalt aber weniger als 24 Stunden) oder stationär (Aufenthalt von mehr als 24 Stunden) durchgeführt werden. Ob ein Eingriff ambulant, teilstationär oder stationär durchgeführt wird, hängt in erster Linie von der Art der Operation und dem Patientenwunsch ab.

Die proktologischen Eingriffe werden in der Mehrheit in Narkose (Vollnarkose oder Rückenmarksnarkose) durchgeführt. Hierfür ist die Beteiligung von Narkoseärzten nötig. Um eine Narkose durchzuführen, muss der Patient aber vor der Operation von einem Narkosearzt gesehen und untersucht werden. Dies wurde nun durch die Einführung einer Anästhesie-Sprechstunde erleichtert. Wird in der Koloproktologischen Sprechstunde mit dem Patienten eine Operation vereinbart, so kann direkt nach der Sprechstunde der Narkosearzt gesehen werden. Dies ermöglicht es dem Patienten, alle Abklärungen vor Spitaleintritt zu erledigen, sodass am Eintrittstag keine weiteren Abklärungen mehr nötig sind.

Eine Vielzahl von proktologischen Operationen sind jedoch auch in Lokalanästhesie möglich. Hierfür braucht es keine Beteiligung von Narkoseärzten. Bei der Operation in Lokalanästhesie wird das zu operierende Gebiet unempfindlich gemacht. Der Vorteil dieser Technik liegt daran, dass durch diese Form der Narkose keine Nebenwirkungen wie Übelkeit zu erwarten sind. Ob eine Operation in Narkose oder in Lokalanästhesie durchgeführt wird, hängt wiederum von der Art der Operation und dem Patientenwunsch ab.

Vor Eingriffen am After bzw. am Mastdarm kann eine Entleerung des Darmes notwendig sein. Vor der Operation wird mit dem Patienten besprochen, ob und in welcher Form diese Darmentleerung erfolgen sollte. In der Regel wird dem Patienten in der Sprechstunde ein kleiner Einlauf mitgegeben, mit der Bitte, sich diesen Einlauf am Operationstag zu Hause selbst zu machen. Vollständige Darmentleerungen mit Trinklösungen sind nur noch in Ausnahmefällen notwendig.

Nach einer Operation erfolgt die Nachkontrolle in unserer Sprechstunde. Bei kleineren Eingriffen oder bei Patientenwunsch kann die Nachkontrolle selbstverständlich auch beim Hausarzt durchgeführt werden.

 

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