Felix Largiadèr

 

Professor Felix Largiadèr

 
 
 
  • Geboren 1930 in Flawil SG (Schweiz).

  • Medizinstudium in Genf, München und Zürich.

  • Staatsexamen in Zürich.

  • Nach dem Staatsexamen arbeitete er als Dissertant in der Pathologie in St. Gallen bei Prof. Zollinger. Es folgten Assistentenjahre in Wattwil und wiederum in St. Gallen.

  • 1961 wandte sich Felix Largiadèr endgültig der Chirurgie zu.

  • Von 1963 bis 1965 absolvierte er ein Fellowship am Departement of Surgery der University of Minnesota in Minneapolis. Er schloss diesen Aufenthalt ab mit dem Degree eines Master of Science in Surgery. In Mineapolis legte er auch seine experimentellen und klinischen Grundlagen für die Transplantationschirurgie.

  • 1967 nach der Rückkehr nach Zürich in die Senningsche Klinik habilitierte sich Felix Largiadèr und wurde im gleichen Jahr Oberarzt.

  • 1970 bis 1974 Leitender Arzt der chirurgischen Forschungsabteilung und erhielt 1973 die Titularprofessur.

  • 1973 führte er die erste klinische Pankreas-Transplantation in Europa durch.

  • 1978 gelingt ihm weltweit zum ersten Mal das dokumentierte Funktionieren eines Pankreas-Insel-Transplantates. Weiterhin kann er auf das weltweit längste funktionierende Überleben nach Pankreas- und Nierentrasplantation zurückblicken, nach einer Transplantation, die er 1981 durchführte.

  • Am 16. April 1985 wurde Professor Felix Largiadèr zum Ordinarius für Chirurgie, zum Vorsteher des neu geschaffenen Departements und zum Direktor der Klinik für Viszeralchirurgie gewählt.
    Die Struktur dieses Departements trägt wesentlich die Handschrift von Professor Largiadèr. Als seine Ziele beschrieb er damals u.a. die fachliche Weiterentwicklung der Chirurgie durch konsequente Spezialisierung sowie Förderung und Stärkung der Allgemeinchirurgie, dies wohlbemerkt in einer Zeit, als ringsum an den Universitätskliniken noch die omnipotenten Allround-Chirurgen den Ton angaben.

  • Seine Monographie "Organtransplantation" zuerst erschienen im Thieme-Verlag, wurde ein Klassiker für die Transplantations-Chirurgie. Auch die von ihm seit 1975 herausgegebenen Checklisten der Chirurgie erwiesen sich als Standardwerke für etliche heranwachsende Chirurgen-Generationen.